Berlin, Berlin, wir ziehen nach Berlin! Bilder von Berlin Stralau
Swami Yogas
"Stell dir Adam und Eva im Paradies vor, nackt, wie Gott sie erschaffen hat. Sie sitzen unter dem Baum der Erkenntnis und küssen sich ...

Allmählich werden sie erregt. Adam will Sex haben, doch Eva zögert und sagt: "0 Adam, laß es uns diesmal bitte anders machen, spiritueller." Adam ist verdutzt: "Wie meinst du das? Wie sollen wir es machen?"

Eva: "Ich weiß auch nicht ... Laß uns Gott fragen. Er hilft uns bestimmt." Sie wendet sich an ihn in einem Gebet: "Lieber Gott, sei mit uns bei unserer Vereinigung und segne uns, damit wir dein göttliches Licht erfahren und eins mit dir werden. Und vielen Dank, daß du uns das Paradies gegeben hast."

Da beginnt die Baumkrone, unter der sie liegen, gar mächtig zu schwanken, und eine riesige Boa schlängelt sich aufreizend langsam zu ihnen herab, Kopf voran, einen leuchtendroten Apfel zwischen den Fängen. Eva streckt die Hand aus, nimmt das Gottesgeschenk entgegen und bedankt sich. Mit der saftigen Frucht in der rechten Hand setzt sie sich auf Adams Schoß, so daß seine Erektion an ihrem glatten, runden Bauch ruht. Sie winden sich, reiben ihre Hüften aneinander und küssen sich leidenschaftlich. Adam läßt seine Zunge in Evas Mund gleiten. Sie saugt an seiner Zunge, an seinen Lippen dann wendet sie den Kopf ab, um in den Apfel zu beißen. Sie schiebt das köstliche, saftige Apfelstück in Adams Mund, worauf beide daran saugen und herumkauen, während sein Vajra behutsam in ihre Yoni eindringt. Wonneschauer durchrieseln Eva, laufen an ihrem Rücken herunter und steigen von unten wieder in ihr auf... Erneut beißt sie in den Apfel und teilt den Genuß mit ihrem Liebsten, wieder und wieder, während die beiden zu stöhnen beginnen.

Der Saft der Gottesfrucht tropft aus ihren Mündern, wie der Saft ihrer Yoni auf seinen Vajra. Mit jedem Bissen steigert sich ihre Erregung, bis sie nicht länger an sich halten können und Eva jauchzt: "jetzt! 0 ja, Adam, komm, o Gott ... " Augenblicklich fährt Gott auf sie hernieder, in Form eines blendendweißen Lichtstroms, der ihren Geist, ihr Herz und ihren Körper mit einer unfaßbaren Seligkeit erfüllt. Und sie vernehmen ein tonloses Raunen: "Ich bin der Heilige Geist, und ihr seid mein Sohn und meine Tochter, an denen ich ein Wohlgefallen habe. Gesegnet seid ihr, denn Gottvater und Gottmutter haben sich in euch vereint, und durch euch werden sie der Erde Heilung bringen, so daß sie immerdar als unsere Mutter verehrt werden soll."

Aus: Margot Anand, Ekstase für jeden Tag, Wilhelm Heyne Verlag, ISBN 3-453-15576-9, Seite 76f